1. internationale Tagung

zur mehrgenerationalen Psychotraumatologie, Okt. 2012

Alle 3 Vorträge von Okt 2012 hier auf DVD. Die DVD-Box kaufen oder online anschauen. Bestellung hier im Webshop.
 
Prof. Dr. Franz Ruppert hielt 3 Vorträge mit folgenden Titeln:
 
Vortrag 1: Das Symbiosetrauma und symbiotische Verstrickungen. Zentrale Konzepte der mehrgenerationalen Psychotraumatologie. DVD Vortrag 1 kaufen
 
Vortrag 2: Aufstellungen - das Entstehen einer Methode und ihr aktueller Entwicklungsstand DVD Vortrag 2 kaufen
 
Vortrag 3: Die Täter-Opfer Dynamik und ihre Folgen. DVD Vortrag 3 kaufen
 
INHALTE:
1. Symbiosetrauma und symbiotische Verstrickungen. Zentrale Konzepte der mehrgenerationalen Psychotraumatologie.
Die psychotherapeutische Arbeit von Franz Ruppert gründet auf der Theorie der mehrgenerationalen Psychotraumatologie. Diese Theorie besagt, dass sich die Traumata von Eltern als Symbiosetraumata bei ihren Kindern fortsetzen können. In seinem Vortrag erläutert er, wie diese Weitergabe von Traumata von einer Generation zur nächsten geschieht und welche weitreichenden Folgen dies für die psychische wie körperliche Gesundheit von Menschen hat. Er gibt aus seiner Praxis zahlreiche Hinweise darauf, wie man aus symbiotischen Verstrickungen aussteigen und ein Symbiosetrauma psychisch integrieren kann.
 
2. Aufstellungen - das Entstehen einer Methode und ihr aktueller Entwicklungsstand.
Prof. Franz Ruppert hat sich zum Ziel gesetzt, die psychotherapeutische Arbeit mit der Aufstellungsmethode auf ein wissenschaftlich gesichertes Fundament zu stellen. In diesem Vortrag skizziert er die historischen Hintergründe der Entwicklung der Aufstellungsmethode und differenziert zwischen Theorie, Methode und Technik. Er grenzt seine Art des "Aufstellen des Anliegens" von der Theorie und Praxis des "Familienstellens" deutlich ab. Er weist darauf hin, unter welchen Umständen, Aufstellungen eine valide und zuverlässige Methode sein können.
 
3. Die Täter-Opfer Dynamik und ihre Folgen.
Wer Opfer geworden ist, entwickelt leicht Opferhaltungen. Wer Täter geworden ist, flüchtet sich meist in Täterhaltungen. Franz Ruppert erklärt, warum Opfer ihre Täter oft sogar lieben und warum Täter sich in der Regel unschuldig und im Recht fühlen. Er verweist auf die dramatischen sozialen Folgen, welche Täter-Opfer-Spaltungen in einem Menschen nach sich ziehen können. Er zeigt auch die Auswege aus dieser verhängnisvollen Dynamik auf.
© Helge Max Jahns 2008-2017
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